Wir stellen Ihnen hier alle Theateraufführungen vor, welche wir seit 1996 auf die Bühne gebracht haben.

2020 / E turbulänte Tag 
Lustspiel in zwei Akten von Reto Gmür / Breuninger Verlag 
Knecht Gusti soll für einen Tag auf Haus und Hof aufpassen, da der Bauer und die Bäuerin abwesend sind. Dabei kommt ihm so einiges dazwischen:
Eine diebische Nachbarin mit Vogel, eine kinderfreundliche Tierärztin, ein gefrässiger
Ziegenbock, der Dorfpolizist, eine hochnäsige Haushaltshilfe, störende Telefonanrufe und zu guter Letzt…sein ungewohnter Zusatzjob als Babysitter.

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2019 / Mit Tourischte esch alles andersch
Lustspiel in zwei Akten von Claudia Gysel / Breuninger Verlag
Heiner Baggenstoss schuftet hart auf seinem Bauernhof, der aber nicht viel abwirft. Als Entschädigung für den täglichen Krampf geht er gerne in ein Etablissement, was ihn zwar entspannt, aber auch viel Geld kostet. Dieses Geld bleibt er dem Besitzer der Calypso Bar allerdings schuldig. Mäggi Baggenstoss ist der Meinung, er arbeite zweimal wöchentlich nachts bei der Heilsarmee und hat nun die Idee, Touristen auf den Hof zu locken um viel Geld zu verdienen. Da die Städter ja sowieso immer total gestresst sind, sollen sie als Ausgleich auf dem Hof mitarbeiten dürfen, das Landleben geniessen und dafür erst noch viel Geld bezahlen. Die Touristen kommen, aber jeder hat so seine eigenen Vorstellungen und Absichten. Alle haben etwas zu verheimlichen. Als auch noch der Geldeintreiber der Bar auf den Hof kommt, um die Schulden einzutreiben, geht es bei Familie Baggenstoss plötzlich ziemlich hektisch zu und her.

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2018 / S Lisi muess wägg 
Heitere Kriminalgeschichte in zwei Akten von Daniela Gröbli / Breuninger Verlag
Hans, seine Frau Vreni, sowie Sepp mit Annekätti bewohnen ein Haus. Das Besondere daran ist, dass das Haus nur eine Küche und ein Wohnzimmer hat, die beide Ehepaare gemeinsam benutzen können. Streitereien sind so vorprogrammiert. Eine grosse Rolle spielt dabei auch Oma Lisi, die immer wieder neue Krankheiten erfindet. Ein Streitpunkt zwischen Hans und Sepp ist die schmerzfreie Schlachtung der Kühe. Das grosse Verwirrspiel beginnt, als Hans die erst kürzlich gekaufte Kuh Lisi schlachten will, deren Namen die andern Familienmitglieder gar nicht kennen. Er plant diesmal eine besondere Schlachtung. Mit einem Inserat kündigt er eine Öffentliche Hinrichtung an. Er will Sepp beweisen, dass man Kühe schmerzfrei schlachten kann. Annekätti glaubt nun, als sie das Inserat liest, dass Hans die Oma Lisi umbringen will. Zu diesem Entschluss kommt sie, da in ihren heissgeliebten Esoterik-Heftchen von einem neuartigen Virus ATS (Akkutem Tötungs-Syndrom) geschrieben wird. Menschen, die von diesem Virus befallen werden, haben die unbändige Lust, alles was lebt zu töten. Annekätti und Bauer Sepp holen sich Hilfe beim Psychiater Klarkopf, der spezialisiert sein soll auf dieses Syndrom. Als Tarnung stellen sie den Psychiater Klarkopf als Knecht ein. Doch nun beginnt das Chaos erst recht.

2017 / Durenand im Alpeland
Lustspiel in zwei Akten von Lukas Bühler / Breuninger Verlag
Seppli und Resi bewirtschaften eine Alp mit 12 Kühen. Das Leben der beiden scheint demselben Trott nachzugehen. Und plötzlich tauchen da verschiedene Leute auf, die den Alltag der Bauersleute aufmischen. Da wäre zum Beispiel das Model Clarissa, welche sich mit Getue und Gehabe ein Fotoshooting in freier Natur erhofft (wie unhygienisch!) oder die Esoterikerin Kalina Luna, die ihre innere Mitte sucht. Zudem macht ein Koffer mit geheimem Inhalt seine Runden, der eigentlich zwei Verbrechern gehört. Bleiben letztlich nur noch die Fragen, wer da wen nervt, erpresst oder gar kidnappt.

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2016 / D Liich im Schrank
Kriminalkomödie in drei Akten von Walter G. Pfaus / Breuninger Verlag
Johann Bluem, Fotograf, bekommt Besuch von seiner verheirateten Geliebten Nina. Diese ist jedoch sehr nervös, weil sie glaubt, dass ihr Mann ihr gefolgt ist. Ausserdem wird das Paar auch von der Nachbarin Sonja gestört. Plötzlich steht der Ehemann von Nina tatsächlich vor der Tür. Um die Anwesenheit von Nina harmlos erscheinen zu lassen, muss Sonja, die Nachbarin, die Ehefrau von Johann spielen. Das klappt anfangs auch. Doch dann kommt der Bekannte von Sonja, der Einbrecher Andi Krupp, in Johanns Wohnung. Er hat ein ganz bestimmtes Anliegen. In dieses Durcheinander platzt dann auch noch ein älteres Ehepaar, das sich fotografieren lassen möchte. Als der Ehemann von Sonja dann auch noch viel zu früh nach Hause kommt, ist das Chaos perfekt und Johann am Ende seiner Nerven. Andi Krupp versteckt sich im Schrank und spielt eine Leiche. Sonja's Ehemann findet die "Leiche" als erster und glaubt, dass Johann der Täter ist. Nach all dem Tumult hat Johann ganz vergessen, dass er die Polizei benachrichtigt hatte, weil er Andi beim Einbruch zufällig fotografiert hatte. Die Polizei ist in der Person von Gloria längst im Hause. Aber sie gibt sich nicht sofort zu erkennen. Sie spielt munter mit. Bis sich dann fast alles in Wohlgefallen auflöst, haben die Akteure einige turbulente Szenen zu überstehen.

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2015 / Zwee herti Nüss
Heiteres Volksstück in zwei Akten von Ulla Kling / Breuninger Verlag
Auf dem Lercherhof ist der Kindersegen ausgeblieben. Das Chrüüter-Anni überzeugt die Bäuerin davon, dass nur sie hierfür die Schuld trägt, weil sie den Bauern vor vielen Jahren einem anderen Mädchen weggenommen hat, das sich damals berechtigte Hoffnungen auf eine Heirat gemacht hatte. Auf diese Weise
gelingt es Anni, die glückliche Ehe der Bauersleute zu trüben. Die Magd Käthy und der Knecht Seppi, die beide nicht durch Schönheit geplagt werden, machen alle Arbeiten und erringen durch ihr einfältiges, aber ehrliches und fleissiges Wesen die Zuneigung des kinderlosen Paares. Gern würden sie die beiden vereint
und als Erben ihres Hofes sehen, aber die zwei sind so bescheuert, dass sie gegenseitig ihre Reize nicht erkennen. Da erscheint völlig unerwartet ein junger Poet auf dem Hof, der die Einsamkeit dazu benutzt, um schöne Verse zu machen. In seinem Überschwang glaubt er, aus der „scheuen Rose“ Käthy einen Schmetterling machen zu können, indem er ständig durch Gedichte ihre „Psyche“ erweckt. Erst als Käthy durch den „durchgedrehten Dichter“ zur Dame wird, erkennt Seppi, dass dieses Mädchen zu schade für solche Experimente ist und kommt zur Überzeugung, dass zwei Hässliche zusammen auch ein glückliches Paar geben können...

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2014 / Verchehrt...richtig
Schwank in zwei Akten von Peter Kreis / Breuninger Verlag
Martin und Ruth sind zum 2. Mal verheiratet, beide mehr oder weniger glücklich, und sie haben Berta, eine Haushaltshilfe, angestellt. Ruth ist in einer Frauenbewegung aktiv tätig. Ruth und Berta besuchen zusammen einen Frauenkongress, wo sie eine Rede hält und darauf werden sie durch unglückliche Ereignisse verhaftet. Sie finden sich, statt an einem schönen Ball, in einer Gefängniszelle wieder. In ihrem Mehrfamilienhaus zieht gleichentags ein neuer Mieter, Klaus ist Schriftsteller, ein. Auch er ist zum 2. Mal verheiratet und wartet auf seine zukünftige Frau. In erster Ehe sind beide Ehepaare über 25 Jahre verheiratet gewesen. Judith und Claudia kommen um die neue Wohnung zu besichtigen und klingeln an der Haustüre von Martin. Die Überraschung ist gross, handelt es sich doch um Martins 1. Frau, die er nie vergessen konnte. Am späteren Abend kommt Martins Cousin, der Anwalt Thomas zu Besuch, welcher für das Testament des Onkels unterwegs ist und abklären muss, ob Martin immer noch glücklich verheiratet ist. Claudias Freundin, eine Mittfünfzigerin, hat ihr Leben lang auf Thomas gewartet, aber sich nie getraut, ihm ihre Liebe zu gestehen. Nun wird natürlich ein Theater aufgeführt, damit Martin an die Kohlen von seinem Onkel kommt und Judith, seine erste Frau, spielt mit. Es findet eine ausgiebige Party statt und am Morgen liegen alle mehr oder weniger verkatert in der Wohnung herum. Martins Frau Ruth kommt, zusammen mit Berta, aus dem Gefängnis zurück und das Theater geht erst richtig los.Wie endet das wohl, wenn sich so viele… ja, zu viele Personen in der Wohnung aufhalten, die sich nicht begegnen dürften.

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2013 / En Filmriss
Schwank in zwei Akten von Hanna Frey / Breuninger Verlag
Susi Gotardi sitzt niedergeschlagen am Tisch und blättert in einem Fotoalbum. Seit 3 Wochen ist ihr Mann Aldo wie vom Erdboden verschluckt und nicht einmal die Polizei hat eine Ahnung wo er sich aufhält. Ihre Mutter kommt mit einer Rüeblitorte und möchte mit dieser ihre Tochter aufheitern. Dabei geht es ihr aber
nur darum, wieder einmal über ihren Schwiegersohn her zu ziehen. Ein Zeuge meldet sich bei der Polizei, der glaubt, er habe Aldo Gotardi bei den Obdachlosen in Zürich gesehen. Für Susi ist diese Nachricht wie Balsam und sie glaubt fest daran, ihn in ihre Arme schliessen zu können. Aber Aldo spaziert frischfröhlich
mit drei Obdachlosen ins Haus und behauptet, er sei nicht verheiratet und er bringe seine Freundin Jenny auch noch mit. Die Turbulenzen sind vorprogrammiert und keiner weiss, wie man Aldos Gedächtnis wieder zurückholt. Die Schwiegermutter hat einen Einfall. Aber gelingt es ihr, Aldo wieder in die Wirklichkeit
zurück zu holen und die drei Clochards aus der Wohnung zu werfen? Diese Aufregungen bringen Susi an den Rand des Wahnsinns. Wendet sich nach viel aufgebrachter Geduld und Überzeugung wohl alles zum Guten?

2012 / Lieber ledig und frei
Schwank in zwei Akten von Barbara Fischer / Breuninger Verlag
Franz, Göpf und Hansjakob Hürlimann sind drei ledige Bergbauern, die zufrieden auf ihrem Heimetli hausen. Da erhalten sie eines Tages einen Brief von einem Anwalt, ihre Grosstante Annemarie hätte sie grosszgügig im Testament bedacht. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass wenigstens einer der
dreien innerhalb Jahresfrist verheiratet sei. Denn Grosstante Annemarie war der Ansicht, ledig zu sein, könne nicht die Erfüllung eines Mannes sein. Zwar hätte der Hansjakob schon ein Auge auf die Bäuerin vom oberen Heimetli geworfen. Leider ist er viel zu schüchtern, ihr das zu gestehen und umgekehrt ist es auch so.
Und weil Franz und Göpf sich zufällig noch - jeweils für den anderen Bruder - bei „Bauer sucht Frau“ angemeldet haben, wimmelt es plötzlich von Frauen auf ihrer Alp.

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2011 / Himmelspforte 25
Lustspiel in einem Akt von Josef Brun / Breuninger Verlag
Im Himmel geht es für einmal drunter und drüber. Luzifer beklagt sich bei Petrus, dass er wieder einmal einen richtig bösen Kerl haben möchte. Petrus meint, dass ein solcher schwer zu finden sei. Seine Hirten leisteten eben gute Arbeit, und die Erde werde dadurch je länger je besser. Doch plötzlich fällt Petrus etwas
ein. Das Ganze wird durch einen Vertrag geregelt. Natürlich steckt eine List dahinter. Aber was für eine?
Teufel und Petrus dürfen einander nie zu nahe treten.

2011 / Ohrebhänk & Hüehnerlüüs
Buureschwank i zwee Akte von Christine Reber-Wiedmer / Theaterverlag Elgg
Die Probleme auf den Bauernhöfen sind nicht kleiner geworden nur anders. Das merkt auch die Familie Zeller auf dem Sunnebüel. - Die ausländische Haushaltshilfe haut den prämierten Hahn in die Pfanne, ihre Vertretung lässt nicht lange auf sich warten, oder ist das vielleicht gar nicht die neue Hilfe? Aber, warum hilft sie dann beim Kochen? Was tun, wenn der IP- Kontrolleur plötzlich auftaucht, die Formulare und Journale nicht ausgefüllt sind, der neidische Nachbar Düngersäcke im Holzschopf deponiert hat und die taffe Schwiegermutter an der Wand lauscht...? Und schliesslich sind da noch die Läuse, die Schmuck−Party und der wandernde Futtersack...

2010 / En schwirige Fall
Schwank in zwei Akten von Hans Wälti / Breuninger Verlag
Dem Vagabund, Fridolin Schaffner, der meistens unter der Brücke zu Hause ist, fällt eines Tages beinahe eine Schachtel auf den Kopf. Als er die Schachtel öffnet, die er im letzten Moment noch aus dem Wasser ziehen kann, findet er darin mehr als eine Million Franken. Danach packt er schnell seine Sachen zusamen,
steckt das Geld in eine Plastiktasche, wirft die leere Schachtel wieder ins Wasser und bezieht zusammen mit seinem Kumpel, Alex Koster, der auch ab und zu mit Fridolin unter der Brücke wohnt, ein Zimmer im Schwarzen Lämmli. Zwar ist das "Schwarze Lämmli" keineswegs eine luxuriöse Absteige, aber für Fridolin
und Alex, eine grossartige Sache. Natürlich ist man im Hotel überrascht, über die eigenartigen und etwas verlausten Gäste. Aber was solls, die Hauptsache man hat überhaupt Gäste. Besonders erfreut ist man natürlich über die grossartige Vorauszahlung und die überaus spendablen Trinkgelder. Aber woher kam nur
die Schachtel mit den vielen Banknoten? In der Nähe wurde eine Bank überfallen und wie die Polizei herausfindet hat der Räuber, dem man auf der Spur war, die Schachtel von der Brücke geworfen. Ereignisreiche und überraschende Zeiten erlebt nun das schwarze Lämmli. Aber darf, Fridolin und Alex das
Geld behalten, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen? Ob man's glaubt oder nicht, sie schaffen es, denn gewisse Umstände führen zu überraschenden Ergebnissen!.... Aber lassen sie sich doch, wie später das Publikum, von dieser überaus heiteren Handlung überraschen.

2009 / De Putztüüfel
Lustspiel in drei Akten von Ulla Kling / Breuninger Verlag
Bearbeitet von Fritz Klein
Die Mutter ist ein Putzteufel erster Güte, der Vater ein "Pascha" und der Grossvater ein notorischer Ausbrecher aus dem Altersheim. Also eine "fast" normale Familie. Der Vater arbeitet tags und abends will er seine Ruhe haben. Die Mutter opfert ihre ganze Arbeitskraft einem staubfreien Haushalt. - Da erscheint
unerwartet eine Freundin der Mutter. Sie ist Inhaberin einer gutgehenden Boutique. In Frau Schmid sieht sie das lange gesuchte Mannequin um ihr Angebot für vollschlanke Damen wirkungsvoll zu präsentieren. - Und schon ist die Mutter verschwunden um den Laufsteg zu betreten. Was sich aus diesem Entschluss ergibt,
darüber können die restlichen Familienmitglieder nur noch staunen. Der Vater kommt erst wieder zur Besinnung als er merkt, dass Mama eigentlich doch zum verlieben ist.... aber nicht nur für ihn!!!

2008 / Vollmondnächt
Lustspiel in zewi Akten von Ueli Isler / Theaterverlag Elgg
Die Familien Bichsel und Ziegler sind miteinander befreundet und wohnen in einem firstgetrennten Zweifamilienhaus. Normalerweise sind Fritz und Sami biedere Ehemänner. Nur in Vollmondnächten sind sie nicht immer ganz zurechnungsfähig. Auch Lotti und Chlous haben etwas angestellt, über das sie lieber nicht
sprechen möchten. Wenn bei der fälligen Aussprache die vermutete Schwangerschaft der Tochter mit den Nachtbubenstreichen des Sohnes durcheinander gebracht wird, muss dies zwangsläufig zu fast ausweglosen Missverständnissen führen.

2007 / D Jungfere vom Chräiehof
Lustspiel in zwei Akten von Carmelo Pesenti / Breuninger Verlag
Lisel und Lotti betreiben seit zehn Jahren den Chräiehof, nur mit Hilfe des Knecht Hans. Der Hof läuft mehr schlecht als recht, das haben die beiden Schwestern zum grössten Teil selber zu verantworten. Es sind zwei richtige Reibeisen die an niemandem was gutes lassen, besonders nicht am Männervolk. Das können sie gar nicht ausstehen. Nur Hans, der Knecht, wird geduldet, der ist ja auch kein richtiger Mann, ist anspruchslos und gehorcht den beiden aufs Wort. Die beiden Guggisbergschwestern geniessen in der Umgebung einen sehr schlechten Ruf, der besonders am runden Tisch in der Dorfbeiz ein Thema ist. Ihr Ruf ist so schlecht, dass sich keiner freiwillig näher als 100 Meter an den Hof wagt. Die selbstbewusste Notarin, Sandra Keller, überbringt den beiden die frohe Nachricht, dass sie eine Erbschaft von 1,2 Millionen Franken gemacht haben. Um das Erbe jedoch anzutreten, muss eine der beiden innerhalb einer Woche heiraten, sonst wird das ganze Erbe dem Hundeheim von Guggenbühl zufallen. Da ist guter Rat teuer, wo soll so schnell ein Mann aufgetrieben werden. Alle, die Interesse zeigten, wurden mit Geschrei vom Hof verjagt. Beide versuchen ihr Glück zuerst mit Inseraten und Plakaten. Als das nichts bringt, versuchen sie es bei Hans, doch der lehnt dankend ab. Endlich glaubt die eine den Mann gefunden zu haben, das ist jedoch auch nicht der Richtige, denn es ist der neue Pfarrer und dieser ist bereits verheiratet. Wie die beiden trotz Güllenbad, Verwechslungen und Wolfsfalle doch zu Ihrem Erbteil kommen erfahren Sie und ihr Publikum erst am
Schluss. Dieses Theater lebt von den Schauspielern und ist vollgespickt mit lustigen Dialogen und viel Situationskomik.

2006 / Alles keis Problem
Komödie in zwei Akten von Armin Vollenweider / Breuninger Verlag
Hugo Dreier ist durch seinen Stellenverlust unfreiwillig Hausmann geworden. Leider fehlen Ihm Talent und Freude um die Hausarbeit einigermassen zufriedenstellend zu erledigen. So erstaunt es nicht, dass Ordnung und Sauberkeit arg zu wünschen übrig lassen. Seine Frau Susi, die neu den Lebensunterhalt verdient, ist mit dieser Situation nicht besonders glücklich und sucht die Nähe zu Ihrem Vorgesetzten Dr. Rolf Kraut. Für Rolf ist Susi die perfekte Arbeitskraft, für Hugo der gehasste Nebenbuhler. Der einzige der Hugo in seiner misslichen Lage noch unterstützt, ist sein treuer Freund und Pfarrer Franz Engeler. Dieser erfährt, dass Hugo in argen finanziellen Nöten steckt. Seine Gutmütigkeit verleitet Ihn, Hugo mit nicht ganz legalen Mitteln aus der Patsche zu helfen. Das dabei nicht alles mit rechten Dingen zu und her geht stört die beiden anfänglich nicht. Als jedoch die egozentrische Kirchenpflege-Präsidentin, Anna Siegfrieg, enormen Druck auf Franz auszuüben beginnt, droht auch die Welt des Pfarrers aus den Fugen zu geraten. Zu allem Übel wird im Ort auch noch die Bank überfallen. Der tolpatschige Privatdetektiv Hans Hammer verdächtigt Hugo und Franz der Tat. Aber auch alle anderen fühlen sich auf einmal von Hans beschattet. Der Handel mit brandheissen Informationen beginnt für die neue Haushälterin des Pfarrers zu blühen. Den für die vorwitzige Berta ist nichts unmöglich, für sie ist "alles keis Problem!"

2005 / Der wahre Jakob
Schwank in drei Akten von F. Arnold und E. Bach / Breuninger Verlag
Bearbeitet von E. Kägi

2003 / Vier Fraue für miin Scheff
zwei Akte von Harry Sturzenegger / Theaterverlag Elgg
Reto Feurer hat endlich wieder eine neue Stelle. Der neue Chef hat allerdings etwas eigenartige Ansichten über Ehe und Moral. Kein Wunder, er soll ja in irgend so einer skurrilen Sekte sein. Im Grunde genommen könnte dies Reto egal sein, wäre da nicht noch seine Frau Helen. Mit ihrer krankhaften Eifersucht sorgt sie
dafür, dass es unserem armen Helden nicht zu wohl wird. Die Missverständnisse, Verwechslung und Verstrickungen beginnen sich immer schneller zu drehen. Immer schneller und schneller, bis auch Retos Chef vom Sog erfasst wird.

2002 / De Franz im Glück
Lustspiel in zwei Akten von Hans Wälti / Breuninger Verlag
Der arme und allein lebende Franz Klingler hat eine schwere Jugendzeit erleben müssen. Seinen Vater hat er nie gekannt und die Mutter trank und ging auf den Strich. Eine bestimmte Schulkollegin hat, wie alle anderen Schüler, diesen etwas verstossenen Franz, immer gefopt. Franz, der trotz seinem armseeligen Dasein immer mit viel Humor durchs Leben ging, bekommt eines Tages von einer im Ausland lebenden reichen Dame einen Brief! Es wird ihm mitgeteilt, dass ihm in den nächsten Tagen Millionen von Franken überwiesen werden. Natürlich glaubt Franz, dass sich hier wieder jemand über ihn lustig macht. Oder gibt es
da die Möglichkeit seinem Peiniger und Vormund, der ihn bei jeder Gelegenheit beleidigt und erniedrigt, etwas heimzuzahlen. Wenn dem so wäre, so würde er allen seinen armen Mitmenschen in seiner Umgebung zu Glück und Wohlstand verhelfen.

2001 / Uf de Gämselialp
Lustspiel in zwei Akten von Josef Brun / Breuninger Verlag
Die Gämselialp, ein Ort voller Stille und Verlassenheit, könnte man glauben. Mit der Ruhe vorbei ist es, als ein junger Bursche auf der Alp Einzug hält. Was zieht ihn in diese einsame Gegend, wo er doch im Tal mit einer lieben, netten Freundin schöne Stunden verbringen könnte? Ist es vielleicht der alte Gämselibock,
welcher ihn den Frauenrock buchstäblich vergessen lässt? Warum sonst würde Sepp jeden Morgen mit dem Feldstecher Meter für Meter des Felskammes absuchen? Und gerade, als er einmal Glück zu haben scheint, kommt seine Herzdame zu ihm zu Besuch. Das wäre ja alles gut und recht, wenn nur nicht ausgerechnet der Wildhüter sie begleiten würde...

2000 / Hürotsverbot ufem Hoferguet
zwei Akte von Martin Winkler / Martin Winkler

1999 / Töchter vom Steihof
drei Akte von Martin Winkler / Martin Winkler

1998 / D Bääsehäx
Lustspiel in drei Akten von Hans Wälti / Breuninger Verlag
Walter Näpflin bewohnt zusammen mit seinen drei Schwestern Trix, Klara und Ida ein schönes Bauernhaus. Der Knecht Gusti ist zusammen mit dem Vieh in einem alten Lotterhäuschen untergebracht. Trotzdem scheint er zufriedener zu sein als sein Meister. Kein Wunder, hat doch der Bauer mit seinen Schwestern
etliche Mühe. Klara spricht zuviel, Trix ist ihm zu naiv und Ida zeigt nach seiner Meinung, allzuviel von ihren weiblichen Reizen. Am liebsten hätte er sie alle los. Im Übermut verspricht da eines Tages der leicht angetrunkene Gusti: Die erste, die auf dem Besen fliegen kann, die werde geheiratet. Nun kommt Leben auf
den Hof. Bei den Campinggästen sind noch zwei attraktive Frauen dabei. Der Knecht und auch der Meister glauben sogar, diese Damen aus dem Militärdienst zu kennen. Zum Glück scheinen sich die Damen nicht mehr zu erinnern, oder täuschen sie dies nur vor? Hat da sogar einer der beiden seine Vaterpflichten  versäumt?

1997 / De Millionär
Lustspiel in drei Akten von Josef Brun / Breuninger Verlag
Neben viel Schabernack beinhaltet dieses Stück zudem eine kleine Lebensphilosophie. Denn der Ferdinand verträgt den plötzlichen Reichtum gar nicht gut, so dass es für ihn wie eine Erlösung scheint, als ihm das viele Geld auch noch gestohlen wird. Doch verflixt nochmal: Wer ist der Täter? Hier knistert es vor
Spannung. Und der etwas unbeholfene Polizist trägt kaum das Seine dazu bei, um den Räuber dingfest zu machen. Dass dieser zu guter Letzt sich selbst verrät, ist ein Glück für Ferdinand, denn die Hälfte der Beute ist ihm sicher und das ist nicht wenig.

1996 / Der Smaragd
Komödie in vier Akten von Ruth Burri / Theaterverlag Elgg
Riesenwirbel um einen Smaragdring, den einer seiner Frau zum Dreissigsten schenken will, der Ring vervielfacht sich, aber nur einer ist der echte, klar!